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Diese Werkphase (1977-79), baut auf dem vier-dimensionale Hyperwürfel auf. Ein Graph des Hyperwürfels ist der eigentliche Zeichen generator. Dieser Graph ist die zwei-dimensionale Darstellung eines Hyperwür fels der die inharenten Relationen zwischen Punkten, Linien, Quadraten und Würfeln in dieser Struktur aufzeigt. Eine globale Struktur entsteht, entweder durch eine kombinatorische Auswahl von Würfelkanten oder durch das Aufzeigen von Verbindungswege durch 2 sich gegenüberliegenden, gegebenen Punkten im Graphen (Diagonalen). In einem 4-d Hyperwürfel liegen sich 8 solche Punktpaare diametral in der Struktur gegenüber. Verbindet man solche diametralen Punkte durch das komplizierte Netzwerk von Verbindungslinien, erhält man einen "Diagonal-Weg" (jede dieser 8 Diagonalen hat 24 unterschiedliche "Diagonal-Wege").

Ausstellungskatalog:    Manfred Mohr, "Dimensions", Galerie Mueller-Roth, Stuttgart 1979